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FINANZMUSEUM : "Mit Geld spielt man nicht" Galerie M/ Marzahner Promenade 46/ 12679 Berlin/

 

 

 

Mit dem Langzeitprojekt wird ein Finanzmuseum eingeführt, in dem Objekte präsentiert werden, die auf Grund von Zeitungsmeldungen oder Fernsehberichten entwickelt wurden und Geschichten über ungewöhnliche Banküberfälle, über selbst ernannte „Anarchisten-Banker“ oder Spekulanten erzählen. Wobei letztendlich die Gleichung aufgestellt werden kann:  "Wo es Geld und Banken gibt, gibt es auch Kriminalität" Museum of Finance, Wall Street.

Seit der Wirtschaftskrise 2008 beschäftige ich mich mit komplementären Währungssystemen, regionalen Ökonomien, die zwar hochaktuell, aber weitgehend unbekannt sind und eine realistische Alternative zu dem vorhandenen Währungs- und Handelssystem und der „überdrehten“ Finanzwelt, darstellen.

 

 

Photo: Museum of Finance, Wallstreet, New York

 

Diebstahlversuch: Die 100 Kilogramm schwere Goldmünze "Big Maple Leaf", die aus dem Bode-Museum in Berlin gestohlen wurde, ist in der Galerie M ausgestellt worden. (Als Reproduktion?) Dies stiftete einige Verwirrungen hinsichtlich eines vereitelten Diebstahlsversuchs. (siehe Bekennerschreiben)

 

Eine Vitrine nach dem Diebstahl! Unbekannte Täter hatten in den 1970er Jahren eine Skulptur aus dem Museum gestohlen und dabei ein Stück Schokolade in der Glasvitrine hinterlassen. Im selben Jahr wurden während eines Banküberfalls durch den "2. Juni" in Berlin von den Bankräubern Schokoküsse an Bankangestellte und Bankkunden zur Beruhigung verteilt.

 

WASHINGTON. Diebe haben dem Milliardenbetrüger und ehemaligen US-Börsenchef Bernard Madoff eine Lektion im Umgang mit fremdem Eigentum erteilt. Die Täter entwendeten in einem Anwesen Madoffs in Florida am 22. Dezember eine Skulptur im Wert von 10 000 Dollar und stellten sie in der Nähe des früher von Madoff frequentierten Country Club ab, wie die „Palm Beach Post“ jetzt berichtete. An der Skulptur, die einen Hochsitz darstellt, fand sich eine Botschaft an den Besitzer: „Bernie, du Gauner, Lektion: Gib ja geklaute Besitztümer ihren rechtmäßigen Eigentümern zurück.“ Unterzeichnet wurde die Nachricht dem Bericht zufolge mit „die Erzieher“. Die Skulptur habe den Diebstahl unbeschadet überstanden, die Polizei suche weiter nach den Tätern, hieß es. Madoff soll Investoren nach seiner Zeit als Chef der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem riesigen Schneeball-System um Milliarden gebracht haben. Unter den Geprellten sind neben Banken und Privatleuten auch Hochschulen und gemeinnützige Einrichtungen wie die Stiftung des Friedensnobelpreis-trägers und Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel. Er wurde am 29. Juni 2009 zu 150 Jahren Haft verurteilt. Die Eheleute Ruth und Bernard Madoff waren in den Medien als Philanthropen stark präsent. Sie traten als Spender für zahlreiche wohltätige und kulturelle Einrichtungen auf, und beide waren Mitglieder im Vorstand vieler Theater, Stiftungen und Colleges. Seit 2009 steht der 70-jährige Madoff unter Hausarrest und muss eine elektronische Fessel tragen.

 

Die USA stellt jedes Jahr einen Scheck über 4085,- Dollar für die Pacht von Guantánamo aus. Der Scheck wird aber nie eingelöst. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg zwangen die USA Kuba 1903 dazu, das Platt Amendment zu unterzeichnen. Der Vertrag sah ein Interventionsrecht der USA vor, sowie Landstrecken von Kuba kaufen oder pachten zu können und als Marinestützpunkte zu nutzen. 1934 wurde der Vertrag seitens der USA weitestgehend aufgehoben, nur der Abschnitt über die Marinebasis Guantanamo Bay Naval Base blieb bestehen. Die Rechtmäßigkeit des Vertrags wird seitens der kubanischen Regierung bestritten.

 

Briefkastenfirmen

 

Das Zeitungsinserat "Kunstdieb gesucht" wurde 2004 in San Francisco publiziert