PRESSE

"Mit Geld spielt man nicht"

 

 

Kunstforum International

Vom 16. November 2017 zum 9. Februar 2018 stellt der Künstler Hans HSWinkler in der Berliner Galerie M seine Geld-Projekte vor ((„„Mit Geld
spielt man nicht““)). Zu den Projekten gehört ein „Finanzmuseum“ mit„Geschichten über ungewöhnliche Banküberfälle, 'Anarchisten-Banker' oder
Spekulanten... Letztendlich zeigt es den Einfluss des Geldes: wo es Geld und Banken gibt, gibt es auch Kriminalität...“ Der Ausstellungsraum
bietet außerdem Einblicke in ein Archiv mit diversen individuellen und künstlerischen Arbeiten zum Thema Geld. Zur Vernissage führt
Winkler die Regionalwährung „Marzahner“ ein, deren Motive die Ausstellungsbesucher auswählen und die der Künstler dann in der unmittelbaren Umgebung in Umlauf bringt.
www.hswinkler.de (http://www.hswinkler.de)

Berliner Woche

Galerie M spielt gekonnt mit dem Geld
Berlin: Galerie M |
Mit Geld als Tauschmittel und seine Stellung in der Gesellschaft setzt sich eine neue Ausstellung in der Galerie M kritisch auseinander. Sie trägt den Titel „Mit Geld spielt man nicht“ und wurde von Hans „Hs“ Winkler gestaltet. Der 1955 in Rott am Inn geborene Künstler hat sich mit seinen zahlreichen Interventionen, Aktionen und Projekten einen Namen gemacht. In „Mit Geld spielt man nicht“ präsentiert Winkler eine vielschichtige Installation künstlerischer Sichtweisen auf das Tauschmittel Geld, auf die Finanzwelt und die Finanzökonomie. Ein Museum und ein Archiv zum Finanzwesen sind zu besichtigen. Außerdem wird eine neue Regionalwährung eingeführt.
In dem Finanzmuseum sind Objekte zu sehen, die auf Zeitungsmeldungen oder Fernsehberichten basieren. Sie erzählen Geschichten von ungewöhnlichen Banküberfällen oder von Spekulanten. Die Botschaft lautet: Wo es Geld und Banken gibt, ist auch Kriminalität.
Das Archiv zeigt eine graphisch-photografische Serie aus dem Langzeitprojekt des Künstlers zum Thema Geld. Es handelt sich hier um künstlerische Arbeiten, die zum Teil auch in Zusammenarbeit mit anderen Künstlern entstanden.
Die Ausstellung wird am Sonntag, 26. November, um 18 Uhr eröffnet. Besucher können bei der Veranstaltung aus einer Vielzahl von eingereichten Zeichnungen und Vorschlägen das Motiv für die Regionalwährung „Marzahner“ auswählen. Es wird anschließend in Druck gegeben.
„Mit Geld spielt man nicht“ , Galerie M, Marzahner Promenade 46, bis 9. Februar Mo-Fr von 10 bis 18 Uhr. Mehr Infos auf www.galerie-mh.de
Berlin Marzahn-Hellersdorf Marzahn Kultur Galerie M spielt gekonnt mit dem Geld

Wann? 26.11.2017 18:00 Uhr
Wo? Galerie M, Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin

Tagesspiegel
von Ingo Salmen:

Streifzüge durch die Weltstadt Berlin.
Goldmünze wieder aufgetaucht. Neulich noch im Bodemuseum, dann
spektakulär gestohlen, nun überraschend in der Galerie M zu sehen: der
gigantische „Big Maple Leaf“. Glauben Sie nicht? Hier das Beweisfoto. Aber
Vorsicht: Der Ausstellungstitel lautet „Mit Geld spielt man nicht"

Marzahn Lichtenberg. Marzahn . Die Online Zeitung aus dem Berliner Osten

Sehenswerte Ausstellungen in ZKR, Rathaus Marzahn und Galerie M

Was man schon immer mal über Geld wissen wollte
Um den schnöden Zaster geht es ab Sonntag, 26. November, in der Galerie M, Marzahner Promenade 46. Um
18 Uhr findet dort die Vernissage zur Ausstellung „Mit Geld spielt man nicht“ von Hans HS Winkler statt. Die
Schau präsentiert in einer vielschichtigen Installation künstlerische Sichtweisen auf Tauschmittel, Finanzwelt
und Ökonomie, heißt es in der Ankündigung. Neben einem Finanzmuseum (Objekte, die Geschichten über
ungewöhnliche Banküberfälle, „Anarchisten-Banker oder Spekulanten erzählen) und einem Archiv (grafischfotografische
Langzeitprojekte des Künstlers) werde auch eine neue Regionalwährung eingeführt, der
Marzahner. Mal sehen, was man sich dafür kaufen kann…
Besichtigt werden kann die Ausstellung bis zum Freitag, 9. Februar 2018. Der Eintritt ist frei.

Twitter

zitty_ART‏  @zitty_art 12. Dez. 2017

Veranstaltung: heute bis 16 Uhr: Präsentation von Regionalgeld + Infos zur #Goldmünze aus dem #Bodemuseum in "Mit #Geld spielt man nicht" von #HSWinkler ©, Galerie M #Marzahner Promenade, Sbhf #Marzahn @karin_scheel http://freigeld.eu

Hans HS Winkler’s exhibition “You don’t play with money“ is currently running at Galerie M. Stay tuned for more work by him was he will be part of our big group show ‘Berlinzulage’ at KB in August 2018. The exhibition will focus on 1980s West Berlin art scene.

 

Salto Bozen: Kunstflucht

Der Künstler Hans Winkler über seine Ötzi-Füße im Museion, mögliche Ötzispuren auf Hawaii, sein Kunstprojekt zum Thema Geld und den geplanten Gesellschaftsbaum in Glurns. 
Von  Martin Hanni  12.11.2017

(Interview - Ausschnitt)

Sie arbeiten derzeit an einer Ausstellung zum Thema Geld. Dabei werden alle Ihre legalen und illegalen Kunstprojekte zum Thema Geld zu sehen sein. Wie kam es dazu? Und weshalb ist es dem Staat nicht immer genehm wenn sich Künstler mit diesem Thema beschäftigen?
„Mit Geld spielt man nicht“, ist eine Ausstellung, die die Sichtweisen der Kunst, von Bankräubern, und selbst ernannten „anarchistischen“ Bankern auf Tauschmittel, Finanzwelt und Ökonomie präsentiert.
Laut Aussagen eines ehemaligen Notenbankchefs Bernard Lietaer ist Geld ein Zaubermittel, das alles bedeutet und doch keinerlei Wert hat. Es wird aus dem Nichts geschaffen, vermehrt sich exponentiell und bezieht seinen Wert (…) durch Mangel, Armut garantiert seinen Wert. Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert.
50 Euro Schein in: „ Wir machen mehr aus ihrem Geld“, Ausstellung, in Koopaeration mit Uwe Jonas, Peter Kees, Berlin, 2008

Wie werden die Geldprojekte ausgestellt?
In der  Galerie M in Berlin werden raumspezifische thematische Installation zu sehen sein. Für die Ausstellung wurden Objekte entwickelt, die auf Geschichten und wahre Begebenheiten basieren, und das enge Verhältnis Bankraub, Börsenspekulationen oder Steuerhinterziehung, also Geld und Kriminalitaet symbolisieren.
Wie das Projekt Wir machen mehr aus Ihrem Geld, welches staatliche Reaktionen – eine Galerie - und eine Hausdurchsuchung ohne nennenswerte Folgen – hervorrief, und mit einem Zitat eines Mitarbeiters der Bundesdruckerei endete: „Mit Geld spielt man nicht“.

Die sich manchmal nicht nur in der Grauzone der Illegalität befindlichen Steueroasen etwa, entwickeln ein kriminelles Potenzial und enden in Weltwährungs- und Bankenkrisen oder Börsencrash.

Warum soll Kunst ab und zu illegal sein?
Ähnlich wie im freien Journalismus (Paradise Paper) sind künstlerische Arbeiten, die durch  unkonventionelle politische Statements in die rechtliche Grauzone zwischen legal und illegal eintauchen, um sich mit politischen und wirtschaftlichen Ereignissen auseinandersetzen. Das ist für die Gesellschaft und Demokratie unverzichtbar.
Man kann feststellen, dass  manche dieser Arbeiten oder Aktionen zwar  rechtlich gesehen illegal und notwendig waren, aber die Absurdität der wirtschaftlich, politischen Realität nie erreichen. Die sich manchmal nicht nur in der Grauzone der Illegalität befindlichen Steueroasen etwa, entwickeln ein kriminelles Potenzial und enden in Weltwährungs- und Bankenkrisen oder Börsencrash.